Protokoll der LV vom 10.11.2008 (Theorieeinheit)
1. Zur ORF-Diskussion am Freitag
Programmdirektor Lorenz mit fragwürdigen Aussagen, Jochen und Sebastian haben darüber gebloggt.
Zuerst hat es nur eine geschönte APA-Meldung zu diesem Thema gegeben, inzwischen sind im Online- und Print-Standard auch Artikel erschienen. Link zur Online-Meldung: Lorenz schimpft über das “Scheiß-Internet” der Aufruhr in der Bloggerszene hat anscheinend doch was bewegt.
Sowohl der russische Präsident Dmitri Anatoljewitsch Medwedew als auch der zukünftige US-Präsident Barack Obama sind im Online Bereich ziemlich aktiv – die beiden scheinen die Meinung von Programmdirektor Lorenz nicht zu teilen.
Heute Nachmittag in der Übung: Videos hochladen (YouTube), Channel einrichten und gestalten.
2. Video – An anthropologic introduction to YouTube
Gut gemachtes YouTube-PR-Video von Dr. Michael Wesch (mwesch),einem Assistant Professor of Cultural Anthropology an der Kansas State University. Zuerst ein paar Zahlen zu Youtube, dann eine knapp einstündige Präsentation der verschiedenen Möglichkeiten und Funktionen. Ein großer Teil des Erfolges von YouTube ist auf die Einbindung der Rezipienten/User zurückzuführen. Die User erstellen, bewerten, organisieren alles, man kommt ohne großartige Organisation oder Produktionsfirmen aus.
Die YouTube-Gemeinde ist inzwischen so groß, dementsprechend gibt es hier massig Aufmerksamkeit geerntet werden. Allerdings zeigt das Video auch, dass der Anspruch nicht unbedingt der höchste ist und Erfolg nicht unbedingt mit Qualität zu tun haben muss. Ein Beispiel: Ein Video indem ein Baby seinen älteren Bruder in Finger beißt hat 5 Millionen Views und etliche Nachahmer: Charlie bit my finger.
Ein großes Thema im Video ist auch die neue Art von Selbstdarstellung, Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion der User, die sich auf YouTube präsentieren. Man präsentiert sich vor einem potentiell vorhandenen, aber physisch nicht anwesenden Publikum. Auch “lonelygirl15” wird erwähnt, als es um Authentizität der YouTube-Selbstpräsentationen geht. Man einigt sich im Video darauf, dass jeder ein Produzent seiner eigenen Geschichte ist. YouTube bietet aber auch eine starke Plattform für jeden, um Botschaften zu verbreiten. Insgesamt lebt YouTube aber vor allen von der starken Community. Link zum Video
3. Nachbesprechung, Sonstiges
Distribution von Videos wandert immer mehr in den Online-Bereich ab, auf YouTube und Co. wird TIPP: Artikel zur journalistische Bedeutung von YouTube: YouTube-Journalism weitere Hinweise auf: http://juk.fh-joanneum.at/multimediaart08/sessions/20081110 Alternativen zu YouTube: Vimeo, MyVideo.at
YouTube bietet neuerding eine recht interessante Linkfunktion an, mit der man an einem bestimmten Punkt in ein YouTube-Video einsteigen kann: http://www.techcrunch.com/2008/10/25/youtube-enables-deep-linking-within-videos/
Hier ein Beispiel: eine Passage aus Wesch’s YouTube-Video Auszug YouTube-Video
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